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Leukämie (akut)

Jedes Jahr erkranken in Deutschland ca. 14.000 Menschen an einer Leukämie. Etwa 40 Prozent betreffen die Akute Lymphatische Leukämie (ALL) und die Akute Myeloische Leukämie (AML). Weitere 10 Prozent entfallen auf die Chronische Myeloische Leukämie (CML) und etwa 50 Prozent auf die Chronische Lymphatische Leukämie (CLL).

Die Diagnose Akute Myeloische Leukämie trifft Betroffene wie auch Angehörige meist völlig unvorbereitet. Es ist eine sehr ernstzunehmende Erkrankung des blutbildenden Systems, die durch einen schnellen „akuten“ Verlauf gekennzeichnet ist. Unter dem Begriff Leukämie, umgangssprachlich auch Blutkrebs genannt, versteht man eine unkontrollierte Vermehrung einer frühen Vorstufe einer sogenannten myeloischen Zelle im Knochenmark.

Im Mittel erkranken Menschen zwischen 60 und 70 Jahren am häufigsten an Leukämie. Männer erkranken etwas häufiger als Frauen.

(weitere Bezeichnungen dieser Krebsart: akute lymphatische Leukämie (ALL), akute myeloische Leukämie (AML))

Perspektivenwechsel: von der Ärztin zur Patientin

Dr. Monika Cramer ist Mutter von 3 Kindern und arbeitete als Psycho­onkologin. Ihr Mann, ebenfalls Arzt, übermittelte ihr die nieder­schmetternde Diagnose Leukämie.