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Ich kämpfe für das Leben und nicht gegen den Krebs!

Nadja Will lebt in Bielefeld, ist Mutter von zwei Kindern und arbeitet als Anästhesieschwester. Die Diagnose Brustkrebs verändert ihr bisheriges Leben: Unter anderem beginnt sie mit Poety Slam.

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Ich kämpfe für das Leben und nicht gegen den Krebs!

„Lasst uns sprechen statt schweigen, und bleiben statt zu gehen – wenn es um Krebs geht, dann sprich!“

Im Interview erzählt Nadja wie sie gelernt hat, mit ihrer Krebserkrankung umzugehen und wie es ihr gelang, ihre kreativen Seiten zu entdecken und Freiraum hierfür zu schaffen. Mit Poetry Slam schafft sie es unangepasst und auf künstlerische Weise viel Offenheit für das Thema Krebs zu erzeugen und Tabus zu brechen: „So sag‘ es laut, Du lebst, denn ich hab‘ keinen Bock auf Krebs!“. Im Interview mit Stephan Pregizer beschreibt sie auf eindrucksvolle Weise, wie sie heute lebt, was sie durch die Erkrankung gewonnen und verloren hat. Nadja nimmt uns auf eine Reise mit, die Mut macht und eindrucksvoll die unterschiedlichen Stationen – von der Diagnose bis zum Leben heute – beschreibt.

  • Das Interview zum Nachlesen

    Einleitung:

    Ein ganz herzliches Hallo bei den German Cancer Survivors zu einem, wie ich finde, heute eher poetischen Beitrag. Wir sind mit unserem Gespräch im roten Sessel in einem kleinen Theater hier in Berlin. Und das hat seinen ganz bestimmten Grund. Mit Poetry Slam und einer eigenen Fotoausstellung setzt sich unser Gast hörbar und sichtbar mit jeder Menge Humor, Poesie und Mut für das Leben ein. Sie sagt, Betroffene haben ein Recht darauf, mit ihrer neuen, anderen Gesundheit einen Umgang zu lernen und zu leben. Wir müssen mit dem Denken aufräumen, dass Krebs gleich tot ist. Nadja lebt in Bielefeld, ist 36 Jahre alt und verheiratet. Sie ist Mutter von zwei Kindern und erhielt 2017 an einem Freitag, dem 13., die Diagnose Brustkrebs. Sie arbeitet als Krankenschwester und wurde zur kranken Schwester. Inzwischen ist sie live on Stage und hat auf dem roten Survivor Chair Platz genommen. Herzlich Willkommen, Nadja Will.

    Nadja Will: Hallo.

    Moderator: Nadja, schön, dass du heute da bist.

    Nadja Will: Ja, ich freue mich auch. Es gibt ja so einen Spruch. Man weiß erst, wie stark man ist, wenn es irgendwie darauf ankommt. Hättest du mich vor zwei Jahren gefragt, „Was machst du denn, wenn du die Diagnose kriegst?“, hätte ich gesagt, ich springe von der Brücke.

    Moderator: Wie war dein Leben vor der Krebserkrankung?

    Nadja Will: Ja, typisch. Mama, zwei Kinder, verheiratet, im Leben gestanden. Bin berufstätig gewesen als Anästhesieschwester. Ist meine Berufung. Meine Familie, meine Basis, die mich trägt. Es war alles in Ordnung, ja.

    Moderator: Wie kam es zu der Diagnose Krebs, ausgerechnet an einem Freitag, dem 13. Oktober, und zwar 2017?

    Nadja Will: Ja, wie kam es dazu? Die Diagnose ist ja nicht an dem Tag entstanden. Ich habe das weitaus eher gemerkt, zirka vier bis sechs Wochen selber an der Brust was getastet. Und habe dann gedacht, jetzt gehst du mal zur Frauenärztin und lässt es ohne-, das war mir wichtig. Ohne dass ich einen Hinweis gegeben habe, lässt du sie einfach mal eine Vorsorge machen und es untersuchen. Und hier ist einfach-, war alles in Ordnung laut ihrer Aussage. Und ich für mich war sehr unsicher und bin dann quasi nach der Untersuchung doch nochmal auf sie zugegangen und habe gesagt, also für mich ist da aber was. Man hat mir dann doch eine Ultraschallüberweisung gegeben, um das einfach nochmal abklären zu lassen, mir aber definitiv gesagt, es wäre eine Verspannung in der Brust, was sich dann Freitag, den 13., leider nicht so bestätigt hat. Die erste Untersuchung mit einem Ultraschall hat klar und deutlich formuliert, das ist was Bösartiges. Wir reden hier von Brustkrebs. Ich habe gedacht, Krebs, Angst, Tod. Also das war für mich, obwohl ich aus der Medizin komme und auch bestimmt Kompetenzen habe und viel auch gesehen habe, dass ja Krebs nicht gleich tot ist-, aber für mich war das ganz klar. Krebs, wie schrecklich, oh Gott.

    Moderator: Konntest du aussprechen, „Ich habe Krebs“?

    Nadja Will: Nein, konnte ich ehrlich gesagt die ersten Tage nicht. Ich war tatsächlich auch drei, vier Wochen out of Order. Habe mein Handy ausgemacht, alles. Ich musste das erstmal für mich irgendwie annehmen.

    Moderator: Du hast zwei kleine Kinder. Du hast einen Mann. Wie hast du es denen gesagt?

    Nadja Will: Meine Kinder, die merken ganz genau, ob was mit Mama stimmt oder nicht stimmt. Meine Tochter hat dann darauf geantwortet, „Wie? Seit wann hast du denn so Fäden in der Brust, Mama? Wie kommt denn da der Knoten rein?“ Also in dem Moment, wo ich ja ehrlich auf meine Kinder zugehe, kommen die ja mit einer Direktheit, die mit Leichtigkeit gefüllt ist, auf einen zu und ermöglichen einem ja auch nochmal einen ganz anderen Blick.

    Moderator: Dieses ausgeliefert sein, wie lange hat dieser Zustand angehalten?

    Nadja Will: Bedeutend war, in dem Moment, wo ich gestanzt wurde, ich habe zu Tränen geweint. Ich habe gefleht, „Nehmen Sie mir jetzt die Brust ab.“ Ich war völlig „out of Order“. Der Doktor hat gesagt, „Also Nadja, ich verspreche Ihnen eines. Ich mache Sie wieder gesund. Aber Fakt ist, die mentale Einstellung ist entscheidend.“ Und jetzt im Nachgang, das ist so mein Branding oder mein Tattoo im Kopf, das hat mich getragen. Irgendwie habe ich da innerlich gedacht, Naddel, du musst dich jetzt schütteln. Wer regiert jetzt hier eigentlich? Also ich weiß gar nicht, wie das war. Das war so ein Setting. Ich habe mich fokussiert auf mich und habe gedacht, okay, standardmäßig. Zack, zack, zack, zack, das brauchst du. Da geht es lang. Dann können wir ja übermorgen mit der Chemo anfangen. So ungefähr. War ja auch so. Es war drei Tage später. Bis dahin bin ich „durchgescreent“ worden. Ich habe den Port bekommen und habe dann die erste Chemo gehabt.

    Moderator: Eine ganz liebe Freundin von mir pflegt den Satz, „Du bist mehr als ein Tumor-Marker.“

    Nadja Will: Genau das ist es. Zweieinhalb Zentimeter-, hat meine allerliebste Freundin zu mir gesagt, „Naddel, das meinst du doch nicht ernst.“ Zweieinhalb, die kriegen wir platt. Das stand eigentlich außer Frage. Alles, was bisher entstanden ist und so wie ich bin, sind viele Menschen daran beteiligt. Jeder hat mir ein Stück gereicht. Hat mir ein Stück angeboten. Ich habe entschieden, nehme ich das an oder nehme ich das nicht an. Das ist der größte Dank an alle, die mit mir-, die mich in dieser Situation aufgefangen haben und mit mir diesen Weg gegangen sind, egal ob Schulmediziner, Freunde, Kollegen. Alle die haben einen großen Bauklotz dazu beigetragen, dass ich diesen Weg auch so gehen konnte, ja.

    Moderator: Hast du in der Gesamtzeit nur positive Erfahrungen gemacht oder gab es auch negative?

    Nadja Will: Habe leider wirklich auch die Erfahrung machen müssen, dass Freunde, die man seit 20 Jahren kennt, einen nicht mehr angekuckt haben. Auch man ja Ohnmachtsgefühle bei anderen auslöst, indem man halt in die Kita kommt und angesprochen wird und sagt, „Mensch, Nadja. Du hier?“ „Naja, wo soll ich denn sonst sein?“ „Ja, dass du nicht im Bett liegst. Du hast doch Krebs.“ Eine Situation, wo ich dachte, sie wissen gar nicht, wovon sie reden und sie wissen auch gar nicht, mit welcher Art und Weise sie gerade jemanden verletzen. Die meinen das alle nicht böse. Die können das nicht anders. Ich habe leider die Erfahrung gemacht, manchmal mit emotional behinderten Menschen zu tun zu haben. Ich kann es nicht anders ausdrücken. Es tut mir leid. Das ist-, ja.

    Moderator: Wenn du uns mitnehmen möchtest auf diese Reise, wie würdest du die Zeit der Diagnose titulieren und beschreiben?

    Nadja Will: Angst und Traurigkeit. Das wäre die Überschrift.

    Moderator: Die Operation?

    Nadja Will: Großes Etappenziel.

    Moderator: Die Bestrahlung?

    Nadja Will: Das wäre meine positive Energie. „Radioactive Girl“.

    Moderator: Die Chemo?

    Nadja Will: Die Chemo war mein Heilwasser.

    Moderator: Und die Hormontherapie?

    Nadja Will: Meine Glückshormone.

    Moderator: War dein Spiegelbild damals verändert, wenn du in den Spiegel geschaut hast? Hat eine andere Nadja zurückgeschaut?

    Nadja Will: Eine Nadja, die sehr, sehr wach auf einmal war und verstanden hat, was es eigentlich heißt zu leben. Oben ohne, oh, wie wunderbar. Ich habe das ja auch in meinem Slam-Jahr nicht umsonst auch so beschrieben. Der Schutz der Haare war ja nun mal weg. Aber das hat mich vielleicht auch frei gemacht, was ich so hätte nie erfahren. Natürlich war der Anblick, das Angesicht ein ganz anderes, als ich in den Spiegel gekuckt habe, keines, was ich jemals verachten würde. Ich würde dieses ganze Kapitel, deshalb sind diese Bilder entstanden und meine Fotoausstellung-, ich habe eine ganz schwere Zeit durch, ein ganz krasser Weg. Aber ich habe ganz, ganz viel davon gelernt. Und dafür bin ich auch dankbar.

    Moderator: Dann würde ich dich bitten, uns noch ein bisschen zu deiner Fotoausstellung zu erzählen.

    Nadja Will: Ja, die Fotos sind nicht entstanden, weil ich eine Fotoausstellung machen wollte. Die Fotos sind entstanden, weil ich das Kapitel für mich halten wollte. Verschiedene Botschaften wollte ich damit für mich festhalten. Ich habe jedes Bild quasi betitelt. Mein schönstes Bild für mich ist der Augenblick. Es beschreibt ganz klar, dass ich fokussiere, wo ich hinmöchte. Fotoausstellung war dann irgendwann der zweite Schritt, weil die Fotos im Freundes- und Familienkreis ganz tolle Beachtung gefunden haben. Mit Glatze ist man als Frau ganz sicher nicht die typische Frau. Frau sein hat nicht unmittelbar was nur mit dem Haar zu tun. Das ist so nichtig, das Haar im Gegensatz zum Leben. Ich habe da keinen Ansatz gehabt, an meinem Haar zu trauern, weil ich für mich dachte, das ist das kleinste Übel, wenn ich dafür am Leben bleibe.

    Moderator: Nadja, mit einem gewissen Abstand, was ist ein denkbarer Umgang mit der Diagnose Krebs?

    Nadja Will: Dass der Fokus auf das Leben gerichtet ist und der Krebs natürlich einen Platz hat, aber nicht den ganzen Raum einnimmt. Für mich habe ich entschieden, ich kämpfe nicht wogegen, weil ich einfach gar nicht weiß, wer da der Gegner ist. Hat sich bei mir ja leider nicht vorgestellt. War einfach da, ganz ungebeten. Ich habe mir gedacht, ich kämpfe wofür und das ist mein Leben. In dem Moment, als ich mit der Chemotherapie angefangen habe, habe ich tatsächlich gelernt, wieder gelernt zu träumen. Und zwar indem ich meine pinken Kopfhörer aufgesetzt habe und mich an die verschiedensten Orte geträumt oder gebeamt habe. Ob ich bei Pink auf dem Konzert war, ob ich mit Elief ein Interview geführt habe, ob ich auf Hawaii war, ich war überall. Also Pink ist einfach für mich schon immer meine Lieblingsfarbe gewesen. Ein anderer Krebs hätte jetzt gar nicht gepasst. Deshalb pink, kein Bock auf Krebs. Ich hätte mir einfach gewünscht, dass es da mehr Informationen gibt aus einer Hand. Man ist halt immer auf der Suche nach ganz vielen Möglichkeiten, was kann mir wie noch helfen. Und dazu noch immer wieder die Rechtfertigungen bringen, weil ich Krebs habe, das hat mich eigentlich am meisten gestört.

    Moderator: Also eigentlich, ich höre raus, ist man mit der Situation ja schon mal überfordert. Und jetzt kommt die zweite Überforderung, dass man nach etwas suchen soll, von dem man gar nicht weiß, dass es das gibt.

    Moderator: Genau, nach was suche ich eigentlich? Jetzt habe ich Krebs und weiß gar nicht, nach was ich suchen soll. Was kann mir eigentlich helfen? Das ist so schwer auch zu filtern. Es gibt so viele Möglichkeiten. Aber wir sind ja alle unterschiedlich. Ich habe einen ganz anderen Bedarf als eine ältere Dame, die mit 80 jetzt an Krebs erkrankt, ja.

    Moderator: In dem Verlauf deiner Erkrankung, hast du gesagt, wurde deine Kreativität auf besondere Weise wachgeküsst. Erzähle uns ein wenig davon.

    Nadja Will: Ja, es hat immer mit pink zu tun, ob das jetzt die Fotoausstellung ist, Poetry Slam, Gedichte zu schreiben oder Schweigen zu brechen und in die Sprache überzugehen. Wie wäre es, wenn man mal mit Bildern und einer gewissen harmonischen und humorvollen Sprache auch Dinge ausspricht, die ja so auch irgendwie leichter ins Ohr gehen. Also nimmt die Angst und bringt dem Gegenüber auch eine gewisse Leichtigkeit entgegen. Er nistet sich ein in jeder achten Brust und verbreitet so unglaublich viel Frust. Er gehört voll versenkt, denn er, er ist wohl das beschissenste Geschenk. Darum sage es laut, du lebst, denn ich, ich habe keinen Bock auf Krebs.

    Moderator: Was hat dich während der Zeit deiner Erkrankung motiviert? Was hat dir Kraft und Energie gespendet?

    Nadja Will: Motiviert hat mich ganz klar, das Ziel zu erreichen, zurück ins Leben zu kommen. Motiviert habe ich mich zum Teil versucht natürlich selber, indem ich immer wieder versucht habe, Anlauf zu nehmen und wieder aufzustehen. Auf der anderen Seite, weil das ganze Umfeld mir immer wieder eine Hand gereicht hat, mich mitzunehmen ins Leben. Unter anderem war eine Motivation, einfach Oma zu werden, ganz klar. Mit einem Lächeln dann auf dieses Kapitel zurückzublicken. Ich habe tatsächlich ein tolles Foto von einer älteren Dame. Ich kenne sie leider nicht. Die ist bestimmt um die 85. Sie hat die pinke Schleife hier tätowiert und lacht sich total schelmisch kaputt hinter meinem Kühlschrank. Das ist quasi mein bildgebendes Ziel. Und ich habe so tief unten gelegen, dass ich immer wieder aufgestanden bin. Habe immer wieder Anlauf genommen. Habe schon gelernt, was möglich ist und was nicht. Und wenn es einen Glauben gibt, ich sage das immer so oft, das ist mein Mantra irgendwie. Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, dann ist es der Glaube an die eigene Kraft. Und erst wenn ich an das Unmögliche glaube, kann ich das Mögliche möglich machen.

    Moderator: Wie kommst du heute gut durch den Tag?

    Nadja Will: Ich würde jetzt sagen, mit viel pinker Energie feiere ich jeden Tag Geburtstag, danke mir selber jeden Tag, primär meinem Körper, dass er mich bisher getragen hat und konzentriere mich eigentlich gar nicht auf diese so bekannten Lebenspläne, auf das, wo man überall mal hinmöchte und, und, und. Ich versuche wirklich, jeden Tag so sinnvoll zu nutzen, indem ich für mich Lebensqualität schaffe, ob da jetzt leckeres Essen ist, ein Kaffee, den man einfach mal wirklich wahrnimmt und nicht so nebenbei mal runterschlürft. Ich fange da ganz klein an zu denken.

    Moderator: Es ist, glaube ich, für viele, die dieses Interview jetzt sehen können, ein großer Wert. Du bist eine Mutmacherin. Und ich glaube, es ist ganz großartig, mit welchem Standing und mit welcher Haltung du durch das Leben gehst. Ich wünsche dir, deinen beiden Kindern und deinem Mann Sebastian von Herzen das Beste, eine ganz gute Zeit und ich bin sicher, wir sehen uns wieder. Jetzt haben wir poetisch angefangen und ich darf dich bitten, poetisch zu enden.

    Nadja Will: Fällt mir eigentlich der schönste Satz am Ende meines Lebens ein. So sage es laut, du lebst, denn ich habe keinen Bock auf Krebs. Also das ist eigentlich das, was es umfassend sagt.

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