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Das Internet als Ratgeber

Fluch und Segen zugleich – diese Aussage hört man von Medizinern und Betroffenen gleichermaßen. Richtig angewandt kann die digitale Welt jedoch einige Hilfe leisten.

Katharina Erkelenz verarbeitete ihre Krebserkrankung durch intensive Recherche und mithilfe sozialer Medien. Trotz Brustkrebs fühlte sie sich dadurch schnell wieder handlungsfähig.

Porträt Katharina Erkelenz

Das Internet als Ratgeber

Katharina Erkelenz sagt:

Na ja, gut am Anfang wurde ich da natürlich reingeschmissen wie der Fisch ins Wasser. Da wusste ich nicht: Was ist jetzt eine wertvolle Info? Was ist eine nicht so wertvolle Info? Und man muss ja auch immer bedenken, das Internet, das ist ja nicht kritisch. Das heißt, wenn man das Internet, wenn man Dr. Google fragt: „Diagnose Brustkrebs, Überlebenschancen“, kriegst du jede Antwort von: „Du wirst auf jeden Fall wieder gesund“, bis zu: „Meine Tante ist dran gestorben.“ Ich habe dann aber relativ schnell, auch mit Hilfe dieser Selbsthilfegruppe auf Facebook, herausgefunden, wo es die guten Informationen gibt, wo die Informationen sachlich und auch in Patientensprache aufbereitet dargestellt werden. Und da habe ich mich dann einfach im Laufe der Zeit konsequent immer hingewandt. Und alles andere, also ganz gefährlich finde ich zum Beispiel diese Foren. Da habe ich von vorneherein nicht mitgemacht. Und dann habe ich mich sehr gerne über den Krebsinformationsdienst schlau gemacht, habe diese typischen blauen Ratgeber durchgelesen und bekam auch sehr viel Unterstützung vom Brustzentrum, von dem Sozialdienst dort, der sich auch immer super um alles gekümmert hat und einen informiert hat, was man so für Rechte hat.

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