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Erfahrungen mit Rehabilitation

Was hilft beim Gesundwerden? Was ist ein möglicher Weg, wieder zurück in den gewohnten Alltag zu kommen? Rehabilitationsmaßnahmen können Unterstützung bieten.

Barbara Baysal erlebte immer wieder Höhen und Tiefen während ihrer Erkrankung. Der Lungenkrebs war ein Wendepunkt in ihrem Leben, und es gelang ihr, sich dem Leben wieder anzuvertrauen.

Porträt Barbara Baysal

Erfahrungen mit Rehabilitation

Barbara Baysal sagt:

Reha ist in dem Sinne wichtig, um wieder einen Schritt Zutrauen zu finden, auch wenn nach einer Operation oder nach einer Behandlung natürlich das Zutrauen so schnell nicht kommt, also nicht innerhalb von drei Wochen. Aber da die Möglichkeit zu haben, zu überlegen: „Wie geht es jetzt für mich weiter?“, also Sozialdienst zu nutzen, die Psychoonkologie zu nutzen, mit anderen Patienten ins Gespräch zu kommen, wie auch immer, und dann einfach auch so ein Stück Ruhe zu finden, das Krankheitserleben so ein Stückchen zu verarbeiten oder anzufangen zu verarbeiten, ist enorm wichtig. Also ich kann es nur jedem empfehlen, weil da geht es dann auch um Atemtherapie, Lungensport. Wie kann ich mich bewegen? Was tue ich, wenn ich jetzt in Luftnot komme? Wo kriege ich da eine Unterstützung, welche Körperhaltung soll ich einnehmen? Das ist enorm wichtig, weil Klinikaufenthalte werden ja immer kürzer. Und wenn man dann nicht die Möglichkeit hat, in die Reha zu kommen, kommt man sehr, sehr schwierig auch zu Atemtherapeuten, weil man dann nicht in der Lage ist, da erst mal irgendwo hinzugehen.

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