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Was Energie schenkt – was Energie raubt

Es kann Dinge geben, die einem Menschen unheimlich viel Kraft geben, andere Dinge jedoch werden als kraftraubend wahrgenommen.

Katharina Erkelenz verarbeitete ihre Krebserkrankung durch intensive Recherche und mithilfe sozialer Medien. Trotz Brustkrebs fühlte sie sich dadurch schnell wieder handlungsfähig.

Porträt Katharina Erkelenz

Was Energie schenkt – was Energie raubt

Katharina Erkelenz sagt:

Die Kreativität, die ich entdeckte und zwar für mich. Ich nähe sehr gerne, ich hatte mich vor meiner Erkrankung mit einem Kleinunternehmen selbstständig gemacht und habe Kinderkleidung hergestellt selber. Und als ich dann in der Chemotherapie war, hatte ich gar keine Lust mehr, für anderen Kinder zu nähen, sondern ich fing an, für mich selber zu nähen. Und ich hatte mir dann auch so eine kleine wöchentliche Challenge immer auferlegt. Das heißt, ich saß am Chemo-Tag in dem Chemo-Sessel und überlegte mir schon: „So, was möchtest du denn diese Woche machen?“, plante das dann in meinem Kopf, ein, zwei Tage nach der Chemotherapie und setzte es dann um. Das hieß, ich ging dann los, besorgte mir ein Schnittmuster, ich besorgte mir die Stoffe, ich setzte mich hin und nähte es und erschien dann in der Woche drauf mit dem Teil bei der Chemotherapie. Das hat tatsächlich mir sehr viel Kraft gegeben, sehr viel Motivation. Und ich fand das für mich sehr positiv.

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