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Tanzen gegen die Trauer

Eine Krebsdiagnose in der Familie teilt das Leben in ein „Davor“ und ein „Danach“. Es fühlt sich an wie ein Riss, der sich durch das sorglose Leben zieht. Alles wird brüchig, fragil und entzieht sich anscheinend jeglicher Kontrolle.

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Tanzen gegen die Trauer

Familienangehörige leisten oft ganz Großartiges in der Begleitung von Krebserkrankten. Häufig wachsen sie über sich hinaus, manchmal stoßen sie auch an ihre Grenzen und kommen in den Bereich der Überforderung.

Wie wichtig es ist, sich einem geliebten Menschen in Ausnahmesituation einer unheilbaren Erkrankung zuzuwenden und sich dabei abzugrenzen bzw. mit den eigenen Kräften zu haushalten – das erzählt Susanne Hagedorn im Interview der Reihe „In Begleitung“. In kurzer Zeit erhielten ihr Mann Bernd und ihre Schwester Christina die folgenschwere Diagnose Lungenkrebs. Sie begleitete beide Angerhörige bis zu deren Tod. Kraft, Zuversicht und den Mut, sich dem Leben wieder anzuvertrauen gewann Susanne bei ihrer großen Leidenschaft, dem Tanzen. Der Austausch in der Selbsthilfe war ihr ebenfalls eine große Unterstützung und brachte sie zum ehrenamtlichen Engagement, welches sie bis heute ausübt.

Im Interview mit Stephan Pregizer beschreibt sie diese herausfordernde Zeit ihres Lebens. Sie erzählt auf beeindruckende Weise, welchen Umgang in der Begleitung von krebserkrankten Menschen sie für sich gefunden hat – zunächst mit ihren Angehörigen und heute mit vielen Unterstützungssuchenden in der Selbsthilfe „Berliner Lungenkrebs e.V.“.

  • Das Interview zum Nachlesen

    Moderator: Susanne, ich freue mich sehr, dass wir heute hier im Clärchens Ballhaus im Tanzsaal ein Gespräch miteinander führen. Wem widmest du die Skulptur und diese beiden Rosen?

    Susanne Hagedorn: Meinem Mann und meiner Schwester. Mein Mann Bernd ist im September 2009 verstorben im Alter von 58 Jahren. Und meine Schwester Christina ist im Februar 2015 verstorben im Alter von 51 Jahren.

    Moderator: Erzähle uns ein bisschen. Wie hast du deinen Mann kennengelernt?

    Susanne Hagedorn: 1977 bin ich nach Berlin gekommen, wollte zehn Jahre bleiben, ein bisschen Geld machen. Habe im Friseurgeschäft angefangen. Die Schwester meines Mannes arbeitete da. Und dann muss man natürlich in eine Disco gehen und als Aufsichtsperson und Aufpasser kam dann also ihr Bruder, mein Mann, mit. Und so ging die Geschichte los. Er hat mich immer kontaktiert, ja. Und dann ging das immer so peu a peu weiter. Und dann kam-, ‘81 ist der erste Sohn geboren. ‘87 der zweite Sohn, ja. Und 32 Jahren waren wir zusammen dann.

    Moderator: Kann man sagen, dass ihr ein glückliches Leben geführt habt?

    Susanne Hagedorn: Ja, im Großen und Ganzen ja. Wir waren immer füreinander da. Es hat auch mal gescheppert, aber wir hatten ein glückliches Leben, ja.

    Moderator: Du hast ganz früh in deinem Leben Tanzen für dich entdeckt. War das eine Kraftquelle für dich?

    Susanne Hagedorn: Ja, ich gehe zum Tanzen. Es ist wie ein Abschalten. Ich bin in einer völlig neuen Welt anderthalb Stunden, tanze. Weißt du, was mir einfällt? Dieser Saal ist schon so uralt und hat auch schon Krieg miterlebt und bröckelt und ist rissig. Und kucke, es ist einfach nur schön, hier zu sein und noch zu spüren, dass hier auch weiterhin Leben ist. Es finden hier Veranstaltungen statt. Früher waren hier große Bälle, einfach nur toll.

    Moderator: Dein Mann war jetzt kein begnadeter Tänzer?

    Susanne Hagedorn: Nein, der war wie so ein Tanzbär. Eins links, zwei rechts und fertig. Und stocksteif. Ich bin vor der Diagnose meines Mannes niemals mit Krebs in Berührung gekommen.

    Moderator: Wie kam es zu der Diagnose?

    Susanne Hagedorn: 2008 im Sommer klagte er über Zahnschmerzen richtig heftig. Ging zum Zahnarzt. Der sagte, „Es kommt nicht vom Zahn. Gehen Sie mal zum HNO.“ HNO kuckt, sagt, das sitzt tiefer. Also dann zum Röntgen. Da ist was. Und dann ging diese ganze Maschinerie los mit Biopsie, mit CT. Und dann stand es im Haus, Lungenkrebs. Mein Mann sagt zu mir, „So, setze dich jetzt in die Ecke und heule.“ Weil er sich vorher schon informiert hat und wusste, wohin die Reise geht. Und dann hat die Ärztin das bestätigt. Das war meine-, so wo ich zuerst begriffen habe, jetzt geht es los.

    Moderator: Das ist ja wie ein Riss in das glückliche Leben hinein.

    Susanne Hagedorn: Es verändert sich von jetzt auf gleich alles.

    Moderator: Jetzt ist dieser Raum ja auch brüchig und hat Risse. Kann man das vergleichen mit einer Situation, wenn so eine Krebsdiagnose einschlägt?

    Susanne Hagedorn: Man kann sich es dann so vorstellen, es ist ein wunderschöner Saal. Es ist alles toll. Und wenn diese Diagnose kommt, dann bröckelt es genauso wie hier. Und dann merkt man, das Leben kann ganz schnell anfangen und Risse bekommen.

    Moderator: Wo bezieht man als Angehöriger die Stärke her, diesen Moment überhaupt auszuhalten?

    Susanne Hagedorn: Ja, es ist ganz schwierig. Und es ist derjenige, der betroffen ist. Und du bist diejenige, die damit auch klarkommen muss. Und wir hatten nur das Glück, dass in der Klinik, wo mein Mann war, ein großes Schild hing, es gibt eine Selbsthilfegruppe. Dann habe ich ihn gefragt, ich sage, „Kuck mal. Wie sieht es denn aus? Vielleicht erfährt man ein bisschen was.“ Und wir sind da hingegangen. Und das war auch wirklich eine gute Sache, die einen aufgefangen haben, die einen an die Hand genommen haben und haben gesagt, „Pass auf. So und so Erfahrungsaustausch.“ Und man fühlte sich nicht mehr allein. Für mich war es nur-, es waren auch Angehörige mit da. Aber hauptsächlich ging es immer nur um den Betroffenen, um den Patienten. Aber ich dachte, so, jetzt ist dem seine Frau mit da. Wie fühlt die sich? Wie geht es mir? Und dann hat man sich da so ein bisschen unterhalten. Und jeder geht natürlich anders damit um. Aber man kann trotzdem so ein bisschen jemandem die Hand reichen und sagen, „Kuck mal. Ich versuche es auf die und die Art und wie machst du das?“ Und dadurch sind auch viele Freundschaften entstanden. Aber es ist ein verdammt schwieriger Akt. Weil du daneben stehst. Du hast die Ärzte. Die machen irgendwelche Therapien. Es geht bergauf. Es geht bergab. Und du kannst eigentlich nicht helfen. Du kannst nur im Kleinen versuchen, noch ein Stück Lebensqualität für ihn zu haben. Und musst wiederum für dich selbst eine Quelle suchen, um wieder Kraft zu haben, um wieder für den Betroffenen da zu sein.

    Moderator: Jetzt wirst du ja auf einmal schlagartig, wenn so eine Diagnose kommt, auch zur Betreuerin. Du hast einen Patienten. Und du bist nicht nur mehr die Frau. Wie war dieser Rollenwechsel bei dir?

    Susanne Hagedorn: Ich war gar nicht mehr so Frau. Ich war eigentlich nur noch Pflegerin. Ich habe nur noch funktioniert. Also Knopf an. Du wusstest manchmal ja nicht, wie sieht es heute aus. Geht es ihm gut, geht es ihm nicht so gut? Kommt jetzt wieder so ein Ding hinterher nach irgendeiner Untersuchung? Und wenn ich nach Hause gekommen bin, dachte ich immer, das stimmt alles nicht. Du bist hier wirklich in einem bösen Film. Aber die Realität holt dich dann jeden Tag wieder ein.

    Moderator: Welche Spitzen nach oben und nach unten gab es während der Krankheitszeit?

    Susanne Hagedorn: Wenn er von der Bestrahlung kam oder von der Chemo kam, wenn er dann wieder stationär aufgenommen wurde. Oder man hat schon selbst so einen Blick und man sieht die Bilder auf dem Bildschirm, dann weiß man schon, wo es hingeht. Und dann fällt man wieder in ein ganz tiefes Loch. Weil es absehbar war. Aber du willst es nicht wahrhaben.

    Moderator: Konntet ihr darüber reden?

    Susanne Hagedorn: Ja.

    Moderator: Wie offen habt ihr darüber geredet?

    Susanne Hagedorn: Klar und direkt. Es war hart. Ich war immer so ein Weichei. Ich habe immer wegen allem Möglichen geheult. Und dann hat er gesagt, „Ich werde sterben.“

    Moderator: Das heißt, ihr habt euch keine falschen Hoffnungen gemacht?

    Susanne Hagedorn: Nein, nein, nein.

    Moderator: Manchmal trifft der Satz ja zu, mit der Klarheit kommt auch die Einsamkeit.

    Susanne Hagedorn: Am Anfang habe ich mich oft einsam gefühlt. Ich dachte, ich bin hier ganz allein, egal was du machst. Ob du dann auch tanzen gehst, ob du zur Selbsthilfe gehst. Es bleibt drin.  Es ist immer präsent.

    Moderator: Gab es Menschen, die sich während der Krankheitszeit deines Mannes und deiner Schwester von dir, von euch abgewandt haben?

    Susanne Hagedorn: Das war so, wie als ob er eine ansteckende Krankheit hat. Freundschaften, die haben dann gesagt, „Ich habe meine eigenen Probleme.“ Bei meiner Schwester war es genauso. Die wahren Freundschaften erkennst du immer dann, wenn schwierige Situationen entstehen und wer an deiner Seite ist.

    Moderator: Susanne, jetzt liegt nicht eine Rose hier. Jetzt liegen zwei Rosen da.

    Susanne Hagedorn: Ja, für meine Schwester. Genau. Meine Schwester hatte in jungen Jahren, so mit 23, die Diagnose multiple Sklerose. Ging jahrelang gut mit der Krankheit um. Hat nie gejammert, obwohl es kommen ja auch Schübe. Es ist schmerzhaft. Es geht dir schlecht. Niemals. Und im Frühjahr 2012 ruft mich meine Mutter an und sagt, „Susi, deine Schwester hat den Notarzt gerufen. Sie ist ins Krankenhaus.“ Ganz starke Oberbauchschmerzen, und in dem Moment gingen bei mir alle Alarmglocken los. Ich habe auf Arbeit Bescheid gesagt, habe einen Flug gebucht, bin runtergeflogen. Diagnose Lungenkrebs.

    Moderator: Welche Zeit liegt zwischen dem Tod deines Mannes und der Diagnose deiner Schwester?

    Susanne Hagedorn: Vier Jahre.

    Moderator: Jetzt hast du ja gewusst, wie der Verlauf der Erkrankung bei deinem Mann war. Konntest du mit deiner Schwester darüber reden?

    Susanne Hagedorn: Nein, sie wollte nicht so viel darüber hören. Da habe ich mich auch dann zurückgehalten, weil ich dachte, jetzt gehst du den Weg, um ihr beizustehen. Wenn sie was hören möchte, fragt sie mich. Da war sie immer so, wo sie gesagt hat, „Nein, das will ich alles gar nicht hören.“ Wenn sie aber mal gesagt hat, „Susi, wie war es denn mit Bernd? Mit der Chemo?“ Dann habe ich ihr gesagt, „Bernd war Bernd. Du bist du.“ Jeder Mensch ist anders. Es gibt kein Schema.

    Moderator: Worin hat sich dein Leben nach dem Tod deines Mannes und deiner Schwester am meisten verändert?

    Susanne Hagedorn: Du lernst durch solche Schicksalsschläge, was wichtig ist im Leben und was nicht so wichtig ist.

    Moderator: Was macht die Krankheit mit einem Betroffenen? Du hast es erlebt. Und was macht es mit dem Angehörigen?

    Susanne Hagedorn: Der eine geht ganz offen damit um. Und der andere möchte es nicht wahrhaben. Viele haben Angst um die Angehörigen. Was passiert dann? Und es ist wichtig, dass es denen auch gut geht. Und die Angehörigen, sie wissen überhaupt nichts. Sie schalten völlig ab. Die sind einfach nur-, also die sind nur hilflos. Und deswegen finde ich es auch wichtig, dass man mal sagt, „Komm mal. Wir müssen mal ein bisschen reden.“ Und das freut mich dann immer, wenn ich jemandem so ein bisschen so ein kleines Stück mit auf den Weg geben kann, wovon er ein bisschen profitiert. Das sind immer nur ganz, ganz kleine Sachen.

    Moderator: Ich glaube, es geht ja bei einer Krebserkrankung auch darum, immer wieder den nächsten Schritt machen zu können.

    Susanne Hagedorn: Es werden ja Therapien angesetzt. Und entweder funktioniert es, oder es funktioniert nicht, oder es funktioniert nicht so gut. Wenn man aber dann sozusagen an dem Status ist, du bist austherapiert, geht es ja wieder einen Schritt und zwar einen ganz schwierigen Schritt. Was machst du jetzt? Soll der Mann zum Beispiel zu Hause bleiben? Soll zu Hause betreut werden? Soll er palliativ betreut werden oder soll er ins Hospiz gehen? Und die Ärztin hat damals zu uns gesagt, „Wir können auch ganz schnell dafür sorgen, dass Sie zu Hause sind. Dass zu Hause jemand ist und Sie dann betreut.“ Und dann sagt er, „Nein, das tue ich meiner Frau nicht an. Ich gehe erstmal „auf die Palliativ“ und wenn es dann noch geht, ins Hospiz.“

    Moderator: Susanne, es klingt für mich, als ob du zweimal völlig aus der Zeit gerissen wurdest. Was hat dir die Kraft gegeben, neben der Selbsthilfe wieder aufzustehen, weiterzumachen, sich dem Leben wieder anzuvertrauen?

    Susanne Hagedorn: Weil mein Mann und meine Schwester Christina das niemals gewollt hätten, dass ich die Ohren hängen lasse und auf dem Boden langkrieche.

    Moderator: Welche Rolle haben deine beiden Söhne in der Geschichte gespielt?

    Susanne Hagedorn: Was mich dann am Ende, also als es zu Ende gegangen ist, so beeindruckt hat, wir waren alle da, also als mein Mann auf die große Reise ging. Und wo die mir im Nachhinein gesagt haben, „Mama, wir haben mit Papa gesprochen. Was ist denn in ein paar Jahren, wenn du mal irgendeinen anderen Kerl kennenlernst? Da hat er gesagt, naja, kann sie doch. Egal wie alt, wie jung, welche Hautfarbe. Aber eins sage ich euch, wenn ihr merkt, dass der eurer Mutter nicht guttut, dann packt ihr den am Schlafittchen und schmeißt ihn raus.“ Also haben die auch ohne mein Beisein ganz viel mit meinem Mann gesprochen.

    Moderator: Würdest du sagen, die sind nochmal anders erwachsen geworden in dem Moment oder durch die Situation?

    Susanne Hagedorn: Ja.

    Moderator: Was hat dir während der Erkrankung deines Mannes viel Kraft gegeben?

    Susanne Hagedorn: Die Alltagsroutine. Ich bin morgens aufgestanden, habe mich fertig gemacht, war acht, neun Stunden arbeiten, ein bisschen einkaufen, Haushalt. Abends für den Mann da zu sein. Und das eben Tag für Tag. Und zu wissen, du gehst da hin, man braucht auch so ein bisschen Abstand. Du kannst nicht 24 Stunden am Tag mit dem Betroffenen zusammen sein. Das funktioniert nicht. Aber so hatten wir immer diese Trennung.

    Moderator: Susanne, was hat dir geholfen, wieder zurück ins Leben zu kommen?

    Susanne Hagedorn: Man kann nicht nur in der Trauer leben und das Leben geht an einem einfach vorbei, dass man eine bestimmte Zeit weint, traurig ist, böse ist, sich einigelt, ist okay. Aber dann hat es bei mir so knall gemacht, hat gesagt, „Dein Leben geht weiter. Stehe auf und mache was.“ Schritt für Schritt, man kann nicht alles auf einmal machen. Der erste Schritt war dann, ich bin arbeiten gegangen. Nach sechs Wochen war mir wichtig, gehe wieder in die Selbsthilfe. Da sind Leute, die tragen dich. Und dann tanzen. Dass du einfach abschaltest und das Stück für Stück hat funktioniert. Man wird wieder offener. Die Trauer bleibt, keine Frage. Es geht einem auch mal schlecht. Aber das Leben geht weiter.

    Moderator: Aber das Bleierne ist raus?

    Susanne Hagedorn: Das Bleierne ist raus.

    Moderator: Wann war der Punkt, als die Lebensfreude wieder zurückgekommen ist?

    Susanne Hagedorn: Als man das erste Mal wieder selbst gemerkt hat, du kannst ja lachen. Du kannst ja glücklich sein. Du kannst dich an einem kleinen Blümchen erfreuen. Wenn irgendjemand Blödsinn macht oder einen dummen Spruch raushaut, kannst du lachen. Und dann kannst du wieder herzhaft lachen. Das ist einfach toll.

    Moderator: Susanne, ganz herzlichen Dank für dieses sehr persönliche Gespräch.

    Susanne Hagedorn: Ich habe zu danken.

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