arrow_forward

Menü

Tanzen gegen die Trauer

Eine Krebsdiagnose in der Familie teilt das Leben in ein „Davor“ und ein „Danach“. Es fühlt sich an wie ein Riss, der sich durch das sorglose Leben zieht. Alles wird brüchig, fragil und entzieht sich ansheinend jeglicher Kontrolle.

Tanzen gegen die Trauer

Familienangehörige leisten oft ganz Großartiges in der Begleitung von Krebserkrankten. Häufig wachsen sie über sich hinaus, manchmal stoßen sie auch an ihre Grenzen und kommen in den Bereich der Überforderung.

Wie wichtig es ist, sich einem geliebten Menschen in Ausnahmesituation einer unheilbaren Erkrankung zuzuwenden und sich dabei abzugrenzen bzw. mit den eigenen Kräften zu haushalten – das erzählt Susanne Hagedorn im Interview der Reihe „In Begleitung“. In kurzer Zeit erhielten ihr Mann Bernd und ihre Schwester Christina die folgenschwere Diagnose Lungenkrebs. Sie begleitete beide Angerhörige bis zu deren Tod. Kraft, Zuversicht und den Mut, sich dem Leben wieder anzuvertrauen gewann Susanne bei ihrer großen Leidenschaft, dem Tanzen. Der Austausch in der Selbsthilfe war ihr ebenfalls eine große Unterstützung und brachte sie zum ehrenamtlichen Engagement, welches sie bis heute ausübt.

Im Interview mit Stephan Pregizer beschreibt sie diese herausfordernde Zeit ihres Lebens. Sie erzählt auf beeindruckende Weise, welchen Umgang in der Begleitung von krebserkrankten Menschen sie für sich gefunden hat – zunächst mit ihren Angehörigen und heute mit vielen Unterstützungssuchenden in der Selbsthilfe „Berliner Lungenkrebs e.V.“.

Verwandte Beiträge

Lungenkrebs