Du kannst den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen!

DEMNÄCHST

Reflektiert, geerdet und überlegt – das sind Attribute, die zu Kinga Mathé passen. Die promovierte Wissenschaftlerin kann zwar krankheitsbedingt ihren Beruf nicht mehr an der Universität ausüben, hat aber in der ehrenamtlichen Arbeit im Verein „Das Lebenshaus“ eine neue Beheimatung und eine wichtige Aufgabe gefunden, die sie rundum ausfüllt.

Als Mathematikerin ist sie es gewohnt, den Dingen auf den Grund zu gehen und Zusammenhänge verstehen zu wollen. Sie sagt: „Ich hatte das Bedürfnis, meine Krankheit zu verstehen und fing an, über Nierenkrebs zu recherchieren. Als aufgeklärter und kompetenter Patient nimmt das Gefühl ausgeliefert zu sein ab und schafft Raum für Initiative und eine aktive Bewältigung der Erkrankung.“

Im Interview mit Stephan Pregizer erzählt sie aus ihrem beeindruckenden und bunten Leben, und man erlebt ihren offenen Umgang mit der Krebserkrankung. Mit ihrer spürbaren Gelassenheit und besonnenen Art führt sie ihr Lebensmotto auf den Punkt: „Du kannst den Wind nicht ändern, aber Du kannst die Segel anders setzen.“