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Vor der Diagnose Krebs

Man kann vor der Diagnose nicht erahnen, welche krankheitsbedingten Veränderungen Krebs mit sich bringt.

Ein bösartiger Keimzelltumor stoppte Karriere- und Familienplanung von Thomas Götz. Der Umgang damit war für den 23-jährigen ein außergewöhnlicher Reifeprozess.

Porträt Thomas Götz

Vor der Diagnose Krebs

Thomas Götz sagt:

Ich bin ja aktiver Fußballspieler und leidenschaftlich spiele ich das auch gerne. Es war so, dass ich während des Trainings oder während den Spielen hatte ich ein bisschen mit der Luft Probleme. Konditionell bin ich generell nicht der Stärkste, aber ich habe es dann doch gemerkt, dass dann da ein bisschen was fehlte. So, habe mir dann nichts weiter gedacht, habe dann noch Probleme mit dem Husten bekommen, hatte starke Hustenanfälle, Reizhusten, war dann immer ein bisschen komischer. Ja, dann bin ich zum Arzt gegangen, um das mal durchchecken zu lassen, mal gucken, wo ist eigentlich das Problem. Er hat mir dann erst mal ein Asthmaspray verschrieben, meinte, könnte vielleicht Asthma sein. Aber auch während des Trainings hat das Asthmaspray nichts gebracht, weshalb mir dann meine Schwester dazu geraten hat, einen Blutabnahmetest zu machen. War dann beim Arzt, er hat dann gesehen, dass meine Adern in den Armen vollgelaufen sind und beim Heben des Armes sind diese nicht wieder abgelaufen. Sprich, irgendwas war im Weg, dass das Blut nicht ablaufen konnte. Und hat dann mir Blut abgenommen und hat mich aber Gott sei Dank noch dann ins nächstes Krankenhaus überschrieben und hat da quasi ein Röntgenbild verordnen lassen, worauf man dann quasi einen Schatten sehen konnte. Der war in meinem Brustkorb, unterhalb von meinem Brustkorb. Und der war so groß, dass er quasi die rechte Lungenhälfte zerdrückt hat. Am Schluss waren es so ungefähr so um die 20 Zentimeter Größe, die er erreicht hat dann. Die erste Diagnose, die ich erhalten habe, ging von Leukämie über Blutkrebs bis alles Mögliche, weil das halt so eine Krankheit war, mit der sie nicht so oft konfrontiert waren, vor allen Dingen auch nicht in diesem Bereich, sondern eher in anderen Bereichen. Und genau, nach reichlichen Untersuchungen war es dann so, dass man entschlossen hat, es zu sagen: „Ja, gut, es könnte ein Tumor sein.“ Was für einer, war lange Zeit noch unklar.

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