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Aufgeben gilt nicht, denn jeder Tag zählt!

Pativedha Scholz hat das Herz am rechten Fleck und redet gerne Klartext. Als Langzeit­­überlebende mit Krebs engagiert sich die 80-Jährige Bremerin in der Selbsthilfe und gibt ihre Erfahrungen im Umgang mit Blasenkrebs weiter.

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Aufgeben gilt nicht, denn jeder Tag zählt!

Mit ihren 80 Jahren und überstandenem Blasenkrebs strahlt die humorvolle Pativedha Scholz ansteckende Gelassenheit und Dankbarkeit aus. Erkennbar und beispielgebend schafft sie es, dem Tag mehr Leben zu geben!

Die heitere und ausgesprochen lebensbejahende Bremerin Pativedha Scholz versteht es, mit klaren und herzlichen Worten die Sicht aufs Leben und ihre persönliche Geschichte zu beschreiben. Sie hat viel erlebt, tauchte in fremde Kulturen ein und ließ sich ihren Humor und ihre Lebensfreude nicht nehmen, als sie vor 15 Jahren die Diagnose Blasenkrebs erhielt. Vor der Operation schrieb sie kurzerhand einen Abschiedsbrief an ihre Blase und bedankte sich bei ihr für ihr bisher gutes Funktionieren. Im Interview mit Stephan Pregizer erzählt sie aus ihrem erlebnisreichen Leben und als Langzeitüberlebende mit Krebs. Sie ist eine Mutmacherin und möchte andere Betroffene darin stärken, nicht aufzugeben, sondern das Leben jeden Tag aufs Neue zu gestalten.

Das Interview zum Nachlesen:

Moderator: Ich darf Sie ganz herzlich begrüßen zu einer neuen Ausgabe unserer Reihe Ein Gespräch im roten Sessel, der German Caner Survivor. Heute haben wir Pativedha zu gast, sie ist achtzig Jahre, lebt in Bremen und strahlt eine ganz besondere Lebensfreude und bemerkenswerte Gelassenheit aus. Sie gilt als Langzeitüberlebende mit Krebs vor fünfzehn Jahren wurde bei ihr Blasenkrebs diagnostiziert und anschließend erfolgreich therapiert. Sie hat ihre Erfahrungen an andere Betroffene weitergegeben und sie darin ermuntert und gestärkt ihr Leben zu leben. Wir freuen uns ganz besonders, dass sie heute hier ist, herzlich willkommen Pativedha Scholz.

Pativedha Scholz: Guten Tag, ich freue mich sehr, dass ich hier bin.

Moderator: Gewähre uns ein bisschen Einblick in dein Leben, wie hast du gelebt VOR deiner Krebsdiagnose?

Pativedha Scholz: Ja sehr vielfältig. Also nach außen hin war ich Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin. Ich habe mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet, mit Behinderten und nicht Behinderten also ich habe alle möglichen Sachen ausprobiert und habe in vielen Städten gelebt, also ich kann das gar nicht so richtig in ein Paket reinpacken, weil, es war einfach sehr vielseitig. Und ich war alleinerziehende einer Tochter.

Moderator: Welchen Stellenwert hat das Reisen für dich gehabt?

Pativedha Scholz: Reisen macht mir einfach Spaß. Im alten Jugoslawien war ich total gerne, also es war noch Tito-Jugoslawien, es waren interessante Leute, die ich kennen gelernt habe. Ich habe in Spanien mal ein halbes Jahr gearbeitet und ich war in Indien, das war für mich eine sehr wichtige Zeit; innerlich sehr wichtig, ja.

Moderator: Würdest du sagen, dein Leben war bis zur Diagnose in Ordnung wie es war?

Pativedha Scholz: Nein, in Ordnung ist glaube ich nie ein Leben (lacht). Also ich habe, ich war verheiratet, ich habe eine Scheidung hingelegt, ich habe beruflich sehr unterschiedliche Sachen gemacht. Ich habe auch Sachen gemacht, die-, wo ich wirklich auf Erfolg hatte, ohne es zu merken Erfolg zu haben. Mir hat mal jemand, ein Jugendlicher gesagt „Du hast mir mal sehr geholfen mit einem-.“ und ich habe gefragt „Wobei denn?“. Und er sagte „Ja, du hast mal das und das gesagt.“, ich weiß nicht mehr was das war. Und da habe ich gesagt „Das weiß ich gar nicht mehr“. Also man hat überhaupt gar keinen Einfluss darauf, auf die Folgen dessen, was man tut. Das war mir also schon auch mit achtzehn ziemlich klar. Ja, ich habe einfach schöne Sachen erlebt und ich habe Murks gemacht, ich habe nicht gute Sachen gemacht.

Moderator: Du hast mit sechs Jahren eine unvergessliche Erfahrung gemacht, du warst auf der Flucht.

Pativedha Scholz: Ich habe das erste Mal Tod erlebt. Wir standen alle auf einem Bahnsteig, es war Proppen voll alles voller Flüchtlinge. Ich hatte die Verantwortung für das Gepäck, während meine Mutter dann durchsucht wurde und weg war und neben mir stand eine alte Frau, die hatte mit einem Kinderwagen, da war ein Baby, das lag dort und diese Frau erzählte mir, dass das das Einzige ist was sie noch hat und auf einmal kam der Zug rein und alles stürmte, also man stieg nicht ein, man stürmte den Zug. Und die Frau schrie auf einmal auf und sagte „Das Kind ist tot!“. Und ich bin zu ihr gegangen, ich war so entsetzt, so fertig und meine Mutter sagte „Komm jetzt mit!“ und ich habe gesagt „Ich kann doch nicht weggehen, das Enkelkind ist grade gestorben, die ist jetzt ganz alleine, das geht doch nicht!“. Und das ist mir, ist mir immer noch sehr, sehr stark in Erinnerung, also mir kommen jetzt noch die Tränen. Das was sie hatte war tot, war alles weg.

Moderator: Wie bist du mit deinen Höhen und Tiefen ab dem ersten Erlebnis umgegangen?

Pativedha Scholz: Also ich habe ab der Flucht sehr viel Verantwortung übernehmen müssen. Zum Beispiel musste ich mit anstehen nach achtel Pferdeblutwurst was es einmal im Monat gab vielleicht. Aber ich habe die Leute auch alle zum Wahnsinn gebracht, weil ich sehr lebendig war und mich viel bewegt habe. Und ich war halt brandmager und dieses brandmagere Kind ist da überall herumgehüpft und (lacht), ja und wollte am Liebsten, was wollte ich werden? Ritterfräulein. Meine Mutter sagte „Ja dann musstest du in der Kemenate sitzen und sticken.“. Ein Graus, ich wollte Raubritterfräulein werden. Also und dann wollte ich mit voran meinen Mann voran von der Raubritterburg herunterreiten und dann diese Bauern und diese Pfaffen, diese fetten wollte ich dann (lacht), berauben und mit seinem Hab und Gut wieder „He he!“ laut lachend auf die Raubritterburg. Also das war meine Vorstellung und es gab viele Raubritterburgen im Harz (lacht).

Moderator: Wenn man mit so viel Mut, Temperament und Lebensfreude durchs Leben geht, wie ereilt einen dann die Diagnose „Sie haben Krebs.“?

Pativedha Scholz: Es fing so an, dass ich mit meiner Tochter zusammen einkaufen war, wir haben dann immer so, meisten so die Leute ein bisschen verrückt gemacht in den Geschäften und auf einmal konnte ich nicht mehr sitzen, mir wurde ganz schwindelig und ich kam ins Krankenhaus und dann stellten die fest, dass irgendwas nicht in Ordnung ist mit meiner Niere. Dann kriegte ich eine Blasenspiegelung und am Abend kam dann, ja ein sehr netter Arzt und wir redeten und ich habe dann gefragt „Könnten Sie bitte so reden, dass ich das verstehe?“ und ich wollte eigentlich einen Wutanfall kriegen „Hey reden Sie nicht so in Ihrer medizinischen…“, und mir viel ein bitte frage mal einfach, er hatte gefragt: „Haben Sie geraucht?“ „Ja, aber ich rauche nicht mehr!“ Und dann habe ich gedacht, ich habe Blasenkrebs, was anderes blieb ja gar nicht übrig zu denken. Und dann habe ich gedacht „Wie kann ich denn Leben ohne Blase? Das geht doch gar nicht!“ Und dann fing ich an zu weinen und dann kam die Spätschwester „Acht das werden wir schon schaffen und das werden Sie, Sie werden sehen das wird in Ordnung.“ Fing an mich zu trösten und dann werde ich wahnsinnig, wenn mich jemand trösten will. Denn mit so billigen Sachen, es wird schon, es ist Quatsch sowas zu sagen. Also ich habe das als Quatsch empfunden es war von ihr ja nett gemeint und aber ich wurde entlassen dann ja danach und dann habe ich gesagt „Ich komme am 23. Und ich will dann wissen, was das Ergebnis ist. „und damit konnte ich dann auch umgehen. Wir haben in aller Ruhe gesprochen darüber, dass es Krebs ist und was man machen kann. Und dann wusste ich wenigstens Bescheid. Dann habe ich gedacht, ja also es war klar, dass ich auch irgendwie Chemo kriegen müsste, über Chemo habe ich schreckliche Sachen gehört, nämlich dass sie ja nicht nur die kranken Zellen, sondern auch die gesunden zerstören. Und dann habe ich eine Freundin gehabt, die hat mir dann gesagt „Warum gehst du nicht zu einem Heiler?“. Und dann kam so die Idee auf zu den Philippinen zu fahren meine Tochter ist im Dreieck gesprungen, sie hat einen Wutanfall gekriegt und witziger Weise genau in dem Moment, als ich ihr sagen wollte, dass ich da nicht hinfahre. Denn ich habe mir dann überlegt, du hast diese Krankheit nicht einfach so aus Jux und Tollerei und daraufhin habe ich gedacht gut okay, dann ist Operation und dann es muss auch Chemo sein.

Moderator: Dann hast du etwas ganz besonders gemacht, vor der Operation.

Pativedha Scholz: Ich habe dann einen Abschiedsbrief an meine alte Blase geschrieben. Und habe darin geschrieben, dass ich mich sehr entschuldige bei ihr, weil ich habe, du arme Blase ich habe dich nie wahrgenommen. Und du hast mir so geholfen, du hast mich am Leben gehalten und ich danke dir und ich habe dich nie wahrgenommen, ich habe dich nie bemerkt. Ich habe mich so geschämt dafür, wirklich ganz schrecklich. Und habe gedacht, wie unbewusst bin ich eigentlich und gehe damit um.

Moderator: Konntest du dir bei der Krebsdiagnose aus deiner Lebenserfahrung heraus Anleihen nehmen?

Pativedha Scholz: Als ich ungefähr zwölf Jahre war habe ich meine Mutter gefragt „Was heißt das eigentlich, Panta Rhei. Und da sagte sie „das heißt Panta Rhei und das ist alt griechisch und das bedeutet alles fließt.“ Und sie sagt dann ja „alles geht vorüber, alles geht vorbei“. Und das war etwas, was ich ja erlebt hatte. Zweimal erlebt hatte, also durch Flucht und danach nochmal in späterer DDR und Westdeutschland. Ja, das war mir sehr, sehr klar, dass alles immer fließt, es ist so.

Moderator: Wer war dein Fels in der Brandung, gab es Menschen in deinem Umfeld, auf die du zählen konntest?

Pativedha Scholz: Das waren meine Tochter, verschiedene Ärzte, zum Beispiel der leitende Oberarzt, der mich operiert hat und wenn er mir begegnete ist er sofort gekommen und hat mich gefragt, wie es mir geht und ich wollte was über meinen Körper, er sagt „Das interessiert mich nicht, wie geht es Ihnen?“. Das fand ich wunderbar.

Moderator: Pativedha du hast dich entschieden bei der Bremer Krebsgesellschaft über eine bestimmte Zeit zur Verfügung zu stehen und deine Erfahrung mit Blasenkrebs anderen mitzugeben und mit Ihnen auch ein Stück des Weges zu gehen. Was hat dir diese Arbeit bedeutet?

Pativedha Scholz: Das habe ich total gerne gemacht, das fand ich sehr selbstverständlich und ja ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass andere, die keinen Krebs haben, die haben einfach Angst mit Krebskranken zu reden. Und das ist Blödsinn, also das ist nicht Blödsinn, sondern das ist einfach so. Tja, wir haben einfach unsere Späße damit gemacht und das können gesunde Leute können das nicht. Aber wir dürfen das.

Moderator: Was hat die erlaubt, so mit dem Krebs umzogenen, mit der Erkrankung umzugehen, wie du das getan hast?

Pativedha Scholz: Ich war damals in Bremen bekannt wie so ein bunter Hund. Weil wir haben als erste eine rauchfreie Disko gemacht einmal im Monat. Und als die hörten, dass ich Krebs habe, ja da waren alle total entsetzt, weil sich das keiner vorstellen konnte, auch kein Arzt konnte sich das vorstellen, dass ich das hatte. Und dann ging es los, also ich kann das kaum kann kaum darüber reden. Ganz viele haben für mich meditiert, einige haben für mich gebetet, also eine, die auch die Verbindung hat nach Amerika zu so sonderbar, es gibt ja solche Sektenartige Vereinigungen da haben die für mich gebetet und ich habe immer gelacht über solche Leute. Und dann habe ich gedacht mit was für einem Hochmute gehe ich eigentlich daran ans Leben und an mich auch? Und dann habe ich gemerkt, ja also das auszusprechen fällt mir wirklich schwer. Ja weil das klingt do hochmutig. Ich habe gemerkt, dass wir eigentlich alle verbunden sind durch Liebe, alle. Und das ist wie ein Strom, der unterirdisch läuft, das war zu Anfang so schwer anzunehmen. Ich habe alle Entscheidungen immer selber getroffen, ich habe gesagt was ich okay fand für mich und was nicht und so. Und auf einmal kommt da so ein Schwall rüber, da habe ich irgendwann mal konnte ich mich wirklich öffnen. Und ich glaube das war sehr, sehr heilend. Und ich danke diesen ganzen Menschen, ich weiß gar nicht wer das alles war, noch immer sehr, sehr, sehr, sehr. Und dann kam so dieser Moment wo ich dachte, wo ich ein ganz tiefes Vertrauen hatte in die Existenz. Ich habe es nicht so mit Gott, ich habe es mehr mit dem göttlichen und oder mit der Existenz. Ich kann sowieso nicht bestimmen über mich, ich kann nicht bestimmen, wie es mir geht oder nicht geht, ich kann nicht bestimmen über Leben und Tod. Das ist nicht in meiner Hand. Und dann habe ich gemerkt, es ist total in Ordnung zu sterben, es ist total in Ordnung zu Leben. Ich habe ein ganz tiefes Vertrauen gehabt.

Moderator: Was ist ein denkbarer Umgang mit einer solch folgenschweren Diagnose?

Pativedha Scholz: Es helfen andere Menschen, die einem Mut machen. Es helfen verständnisvolle Menschen, aber weiß ich was gut für den anderen ist? Das weiß ich nicht. Ich glaube zu einer Selbsthilfegruppe zugehen mit anderen, die genau dasselbe erleben, weil, man kann drüber lachen, man kann ernst drüber, man kann drüber jaulen, man kann schimpfen und man kann sagen „Ein Glück, sonst hätte ich das und das nicht erlebt“ das ist immer beides zusammen, es ist so verrückt. Es ist so weit auseinander und es gehört zusammen.

Moderator: Du bist in deinem Leben ein paar Mal gefallen und aufgestanden.

Pativedha Scholz: Ja.

Moderator: Was hat dir erlaubt, immer wieder in Bewegung zu kommen?

Pativedha Scholz: Och, einfach das Leben. Also was, ich kann mich gut erinnern an eine Sache, es hatte wahnsinnig geschneit und oben drauf hüpfte eine Amsel rum und suchte was. Und das fand ich so toll. Da habe ich gedacht, diese kleine Amsel, die gibt einfach nicht auf. Das ist so verdammt kalt und die findet wahrscheinlich nichts, aber sie sucht, sie gibt nicht auf. Und das ist, sowas ist ein Ansporn an mich.

Moderator: Was ist dein Lebensmotto heute mit achtzig?

Pativedha Scholz: Ja ich bin vielleicht dazu da, ein bisschen Freude zu verbreiten und das klingt schon wieder so hochmütig irgendwie und es ist gleichzeitig schäme ich mich ein bisschen und gleichzeitig ist es das wirklich.

Moderator: Pativedha, was hast du durch die Krebserkrankung gewonnen und was hast du verloren?

Pativedha Scholz: Was habe ich verloren? Ich habe verloren, so eine Selbstverständlichkeit, dass mein Körper selbstverständlich agiert. Und ich habe gewonnen wie fantastisch unser Körper eingerichtet ist. Das ist ein Universum und wie toll eins ins andere greift, von ganz kleinen Teilchen, die ankommen und Wunden heilen oder wie toll eine Blase ist unsere Körper ist keine Selbstverständlichkeit, sondern ist ein Wunder eigentlich. Und ich finde es nicht mehr so schlimm, wenn er nicht so funktioniert wie er funktioniert hat. Zwischendurch denke ich verdammt ich werde viel schneller müde als sonst, als früher. Ich habe nicht so viel Kraft, nicht so viel Ausdauer, aber jetzt habe ich ja auch Kraft und Ausdauer und das macht mir Spaß. Also das gegenüber ist schön.

Moderator: Jetzt bist du nach der ganzen Zeit, fünfzehn Jahre ist das mit deiner Diagnose her, eine sogenannte Langzeit Überlebende mit Krebs, was würdest du neu Diagnostizierten als Ermunterung mit auf den Weg geben wollen?

Pativedha Scholz: Ich habe mehrere Freundinnen mit Krebs, wie mache ich das? Ich unterstütze einfach das was sie tun. Eine Krebskranke, die ist genauso alt wie ich, ich habe der Mut gemacht, zusammen „So, du gehst jetzt zu einem Uro Doc., du gehst jetzt zu einem Urologen, das kann dein praktischer Arzt nicht machen. Der einfache Doc. ist ganz okay für einfache Sachen, aber nicht für Komplizierte, so. Da wissen wir einfach bessere Mittel, denn es gibt welche, die ganz speziell dafür sind. Und die ein normaler Arzt nicht kennen kann.

Moderator: Verbindet euch der Krebs?

Pativedha Scholz: Ja, es verbindet uns mehr als früher, ja das hat sich geändert, das stimmt.

Moderator: Pativedha vielen, vielen lieben Dank für das Gespräch, das wir heute mit dir führen durften, es war ausgesprochen bereichernd und sehr, sehr interessant. Ich wünsche dir persönlich das aller, aller Beste.

Pativedha Scholz: Ich danke dir.

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