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Erfahrungen mit Selbsthilfe

Es gibt für nahezu jede Form einer Krebserkrankung eine spezielle Selbsthilfegruppe. Die Zugewandtheit der anderen Betroffenen hilft, Unaussprechliches auszusprechen.

Katharina Erkelenz verarbeitete ihre Krebserkrankung durch intensive Recherche und mithilfe sozialer Medien. Trotz Brustkrebs fühlte sie sich dadurch schnell wieder handlungsfähig.

Porträt Katharina Erkelenz

Erfahrungen mit Selbsthilfe

Katharina Erkelenz sagt:

Ich hatte mich auf Facebook relativ schnell einer Selbsthilfegruppe angeschlossen. Das war dann auch die einzige Selbsthilfegruppe, an der ich teilgenommen habe. Das war eine Ansammlung von, ich glaube, puh, zweihundert Frauen, die alle an Brustkrebs erkrankt waren. Und man tauschte sich da in diesem geschützten, geschlossenen Forum aus zu allen möglichen Fragen, Therapie, Stadien Beschwerden, Ängsten. Das war unfassbar wichtig für mich damals, hat mir sehr gut getan. Aber noch wichtiger war eigentlich das Medium WhatsApp, denn darüber habe ich mich dann mit drei ganz wunderbaren, damals waren es vier, eine ist leider schon verstorben, also vier ganz wunderbaren Frauen zusammengeschlossen, die „Fab 5“. Und wir hatten alle zum gleichen Tag unsere Chemotherapie, das heißt, wir lagen alle analog flach, die eine in Aachen, die andere in Rommerskirchen, die andere in Bonn, ich in Mettmann, aber wir tauschten uns aus von morgens bis abends, wie es uns ging, und waren uns gegenseitig Cheerleader.

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